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41 TAGE / DIE KIRCHNER SHOW

Eine Gruppenausstellung zum 70. Todestag von Ernst Ludwig Kirchner

MAGNI BORGEHED / KAYE DONACHIE / HANS FRIES / NADIRA HUSAIN / MORAG KEIL / RALF MÜNZ /STEFAN RINCK
Musik von
VOLKER DAVID KIRCHNER / VIOLINE - BARBARA PÖGGELER
MUSIKPERFORMANCE VON ANDY KIRCHNER

6.5.2008- 15.6.2008


Das Kornhäuschen freut sich, 41 Tage (Die Kirchner Show), eine Ausstellung zum 70. Todestag von Ernst Ludwig Kirchner, präsentieren zu können. Eröffnet wird die Ausstellung am Geburtstag von Ernst Ludwig Kirchner und endet 41 Tage später an seinem Todestag. Er wurde am 6. Mai 1880 in Aschaffenburg geboren, er erschoss sich am 15. Juni 1938 in Davos / Schweiz.
1905 gründete Ernst Ludwig Kirchner zusammen mit Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff in Dresden die Künstlergruppe “Die Brücke“. Ihr Ziel war es, neue Wege im künstlerischen Ausdruck zu finden und sich vom traditionellen Stil der Akademien zu lösen. Die Überwindung alter Konventionen erfolgte nicht von heute auf morgen, sondern indem die
“Brücke - Maler” nach und nach zeitgenössische Tendenzen in ihre Arbeiten aufnahmen und verarbeiteten. Metaphorisch schlugen sie eine Brücke zwischen dem Alten und Neuen. Die ausstellenden Künstler/innen greifen Aspekte der Kunst von Ernst Ludwig Kirchner auf, die für sie heute noch interessant oder von Bedeutung sind.

Magni Borgehed kommt aus Schweden und studiert zur Zeit an der Städelschule in Frankfurt unter Willem de Rooij. Gruppenausstellungen beinhalten Atelier Frankfurt, Städelschule, 2007, Die Akademie der Feinen Künste, Umeas, Schweden, 2006, Bildmuseet Umea, Schweden 2006. Stiftungen und Stipendien beinhalten IASPIS, International Exhange 2007, ERASMUS 2007, Markussens Stiftelsen 2006.

Kay Donachie wurde 1970 in Glasgow, Schottland, geboren und lebt und arbeitet in London. Sie studierte an der University of Central England in Birmingham, Hochschule der Künste in Berlin und am Royal College of Art in London. Solopräsentationen beinhalten Maureen Paley Interim Art, London, John Connelly Presents, New York und Peres Projects, Los Angeles. Sowie zahlreiche Gruppenausstellun- gen unter anderen ’Ideal Worlds: New Romanticism in Contemporary Art’, Schirn Kunsthalle, Frankfurt (2004),
‘If Everybody had an Ocean’, Tate Gallery St.Ives (2005), ‘Mario Testino: At Home’, Yvon Lambert, New York (2007).

Hans Fries wurde 1939 in Aschaffenburg geboren und lebt und arbeitet in Aschaffenburg. Er besuchte die Unteroffiziers- schule in Sigmaringen, war als Rekrutenausbilder tätig, lernte Industriekaufmann und war über 25 Jahre Handelsvertreter. Seit 1998 beschäftigt er sich intensiv mit der Kunst von Ernst Ludwig Kirchners. Er stellt seine Bilder in Banken, Stadthallen und Versicherungen aus.

Nadira Husain wurde 1980 in Paris geboren und lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte an der Ecole Nationale Superieure des Beaux-Arts de Paris in Paris und der Univeristy of British Columbia, Fine Arts in Vancouver.
Sie hatte Solopräsentationen im Golden Pudel Club, Hamburg (2006), Dirk Bell Project, Berlin und DNSAP/ENSBA, Paris. Gruppenausstellungen unter anderen ‘Schwarz und Weiss Ausstellung’, Neue Alte Brücke, Frankfurt am Main (2008), ‘Transgression Excess’, Space Others, Bosten (2007) und ‘Artist Book International’, Silverbridge Press, Centre Pompidou, Paris (2007).

Morag Keil wurde 1985 in Glasgow, Schottland geboren. Sie studierte an der Glasgow School of Art und ab Sept. 2008 am Chelsea College of Art and Design. Sie hatte Solopräsen-tationen in Galerie Grimm Fine Art, Amsterdam und Neue Alte Brücke, Frankfurt am Main. Beiträge in Gruppenausstellungen unter anderen ‘Club der Utopisten No.11’, Halle für Kunst, Lüneburg (2007), ‘Video Killed the Painting Star’, Center for Contemporary Arts, Glasgow (2007) und ‘Bloomberg New Contemporaries’, The Coach Shed, Liverpool (2006).

Ralf Münz wurde 1960 in Laufach geboren und lebt und arbeitet in Aschaffenburg und Laufach. Von 1981 - 1986 studierte er an der Hochschule für Bildende Künste - Städelschule in Frankfurt am Main. Ausstellungen beinhalten ICHHAUS, Kunsthalle Jesuitenkirche (Aschaffenburg), Plus-Minus-Licht, Museum für Zeitgenössische Glasmalerei (Langen), Widerpart, Neuer Kunstverein (Aschaffenburg), Förderpreis für Zeitgenössische Kunst, Neuer Kunstverein (Aschaffenburg 1998), HAUT NAH OST, Atelier Amad Rafi (Frankfurt).

Stefan Rinck wurde 1973 in Homburg geboren und lebt und arbeitet in Berlin. Studium Deutsche Literatur an der Universität Karlsruhe; Studium Bildhauerei Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei Stephan Balkenhol; Studium Kunstgeschichte und Philosophie Universität Saarbrücken. Solopräsentationen beinhalten Galerie Rüdiger Schöttle, München, Vilma Gold Gallery, London und The Breeder Projects, Athen. Sowie zahlreiche Gruppenausstellungen unter anderen ‘Blaue Augen’, Showroom, Berlin (2007), ‘The present order ist the disorder of the future’, De Hallen Museum, Haarlem und ‘De Vreemdeling’, Centrum Bildende Kunst, Rotterdam.