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Stephen
Suckale / Nicolas Ceccaldi / Achim Sauer
27.10.2008 – 28.11.2008
Das Kornhäuschen
freut sich Arbeiten von Stephen Suckale und Nicolas Ceccaldi und eine
Performance von Achim Sauer präsentieren zu können. Die Ausstellung
bringt drei Künstler zusammen, die sich in ihren Arbeiten auf Begebenheiten
aus Politik, Geschichte, Kunst oder bekannte Persönlichkeiten beziehen.
Die Arbeit „Kilroy was here“ von Stephen Suckale
basiert auf einem Graffito, das amerikanische Soldaten im 2.Weltkrieges
auf Wände und Bunker sprühten. Dieses Image entwickelte ein
Eigenleben und ist heute auf der ganzen Welt bekannt. In der westlichen
Welt ging es als „Kilroy was here“ in die Altagsgeschichte
ein und wurde sogar offiziell in das Washingtoner War Memorial für
den 2. Weltkrieg eingemeißelt. In der östlichen Welt ist es
als „Foo was here“ bekannt. Es gibt viele Legenden über
die Entstehung des Images, welche aber alle spekulativ sind.
Stephen Suckale (*1979) hat von 2002 bis 2008 unter Thomas Bayerle und
Michael Krebber an der Städelschule in Frankfurt studiert. Seine
Arbeiten waren in Ausstellungen im Hinterkonti Hamburg, Literaturhaus
Frankfurt und Städel Museum Frankfurt zu sehen. Geplant für
Winter 2008 ist eine Einzelpräsentation an der Hochschule St.Georgen
Frankfurt und für 2009 eine Ausstellung im kjubh Köln. Er lebt
und arbeitet in Frankfurt am Main.
Die Arbeiten von Nicolas Ceccaldi unterliegen einem ständigen
Wandel. Seine Kunst umfasst anthromorphe Skulpturen, fotografische Stillleben,
Performance und Video. Dieser Ansatz spiegelt sich auch in seinen Themen
wieder, die von prosaischen Alltagsgegenständen bis hin zu MTV Kultur
reichen.
Nicolas Ceccaldi (*1983) hat an der BFA, Universitè du Quèbec
à Montrèal, Kanada und MFA, Glasgow School of Art, UK studiert.
Seit 2007 studiert er unter Michael Krebber an der Städelschule in
Frankfurt. Er hatte Einzelpräsentationen in Larry’s Canadian
Fine Arts Berlin und Galerie du Moment Brüssel. Gruppenausstellungen
beinhalteten The Breeder Athen, Bezalel Academy Tel-Aviv und FINN collective
Glasgow.
Achim Sauer stellt JULI KAPELLE und seine Komposition
„Andacht, im Anschluss: Begegnung“ vor. Es ist eine musikalische
Messe, deren Predigt zusammengesetzt wurde aus Sprachmitschnitten von
Hannah Arendt & Charlie Chaplin und die das Menschsein –vollkommen
religionsneutral- als solches feiert. Die Musik ist geprägt von Krautrock,
Ambient und Trip- Hop & Weltmusikeinflüssen „Es ist der
Soundtrack für die Parallel-Gesellschaft, die keinen Bock auf den
gängigen Mainstream hat“ schreibt Musikredakteur Christian
Reder.
Achim Sauer (*1970) gründete 1996 die JULI KAPELLE. Als Komponist,
Texter und Produzent betreibt er die JULI KAPELLE als 1-Mann-Unternehmen,
das regelmäßig von befreundeten Musikern begleitet wird. Fasziniert
von der Aufnahmetechnik baute sich Sauer über Jahre sein eigenes
7V-Tonstudio auf – eine Kapsel voller verstaubter Klangmaschinen,
Bandgeräte und eigentümlicher Instrumente. Hier entwickelt er
in Gemeinschaft mit Vonk Derwisch V.B. Kühl in Bockenem / Nähe
Hildesheim seine Musik. Inzwischen sind drei CDs und eine Musik-Kassette
erschienen.
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