Sammlung Kornhäuschen 

 

10 Jahre experimenteller Ausstellungs- und Projektraum für Gegenwartskunst. Kuratiert werden die Ausstellungen seit 2007 von Doris Kroth und Anne Hundhausen. Anlässlich des Jubiläums wird die „Sammlung Kornhäuschen“, bestehend aus Schenkungen der Künstlerinnen und Künstler, erstmals öffentlich gezeigt. 

 

Anlässlich des Jubiläums werden die von den Künstlerinnen und Künstlern selbst entworfenen Ausstellungs-Plakate von 2007 bis 2017 zusammengefasst. Der Katalog wird am Eröffnungsabend in der Museumsnacht präsentiert.

 

Zwischen den Jahren 2007 und 2017 wurden Werke gezeigt von etablierten Malerinnen und Malern wie Bettina Semmer und Cornelius Quabeck, Aschaffenburger Künstlern wie Ralf Münz und Julia Nuss, Künstlern aus Berlin wie Markus Wirthmann und Frank Bubenzer, internationale Künstlerinnen wie der Brasilianerin Carina Weidle und Jessica Voorsanger aus London, von Städelstudenten wie Shane Monroe, Lena Henke und Seth Pick sowie Gruppenausstellungen zu Ernst Ludwig Kirchner, Markus Lüpertz und A.R.Penck oder zu Themen wie Europa und Migration. Vorgestellt wurden die kanadische Dichterin Nicole Brossard, die Schriftstellerin Ina Bruchlos aus Hamburg und der Berliner Hannah-Arendt-Forscher Thomas Wild. An den Eröffnungen spielten Musiker der Band Bill Collins Texas Feuerzauber aus Aschaffenburg, die Violinistin Barbara Pöggeler eröffnete mit einer Komposition des zeitgenössischen Komponisten Volker David Kirchner die Ausstellung 41 Tage – Die Kirchner Show und die Biennale-Teilnehmerin Anne Imhof spielte mit ihrer Rock-Band Beautiful Balance an der Eröffnung der Ausstellung Axcaffaburc.

 

Insgesamt 48 Ausstellungen sind in dem im klassizistischen Stil errichteten Gebäude gezeigt worden, das 1805 auf Veranlassung Carl Theodor von Dalbergs als architektonischer und optischer Abschluss des Schlossplatzes nach Plänen Emanuel d’Herigoyens errichtet wurde. Die noch heute existierenden Entwürfe lassen vermuten, dass schon damals nicht nur eine Säulenhalle, sondern eine Kunsthalle für Ausstellungen und festliche Anlässe errichtet werden sollte. Seit dem 19.Jahrhundert wird das Gebäude „Kornhäuschen“ genannt.

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