DYNASTIE

 

Assisted Paintings I Babette Semmer I Bettina Semmer I Else Semmer I Rosalind Collings

 

Eröffnung am Freitag, 19. Februar, 20.00 Uhr 

20. 2. - 5. 4. 2016

 

 

Das Kornhäuschen zeigt Arbeiten von vier Künstlerinnen aus drei Generationen, die in einem engen verwandtschaftlichen Verhältnis stehen. 

 

Babette Semmer, die nach ihrem Studium an der Slade in London nun in Frankfurt an der Städelschule studiert, ist durch ihre halb-englische Herkunft das Bindeglied zwischen den Künstlerinnen. Ihre Bilder sind lyrisch, post-abstrakt und post-figurativ.

 

Assisted Paintings sind entstanden in den Jahren 1990-92, als die sehr junge Babette Semmer(-Collings) prä-figurativ auf riesige Leinwände malte, die ihr ihre Mutter Bettina Semmer zur Verfügung stellte.

 

Bettina Semmer zählte in den 80er Jahren zum engen Kreis der Neuen Wilden um Martin Kippenberger und Albert Oehlen, Arbeiten von ihr wurden im Städel/Frankfurt in der Ausstellung  "Die 80er - figurative Malerei in der BRD" gezeigt. Ihre wilden und konzeptuellen Bilder behandeln gesellschaftlich relevante Themen und untersuchen Fragen über die Malerei als Medium. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

 

Else Semmer (1927-2007), die Mutter von Bettina Semmer, erlebt als Jugendliche die Worpsweder Künstlerkolonie. Ihre Kreativität spiegelt sich in vielen Gouachen, Zeichnungen sowie Werkstücken aus Holz, Keramik und Papier. Eine weitere Leidenschaft ist das Schreiben: Gedichte und eine Autobiographie sind erhalten.

 

Die englische Malerin Rosalind Mary Collings (1930-2007) war Babette Semmers Großmutter väterlicherseits. Ihr Stil ist eine lyrische Form des Realismus, basierend auf Farbharmonien. Ihr häufigstes Motiv ist das Stillleben. Collings litt unter Bipolarer Störung, ihre Zusammenbrüche produzierten erstaunliche Visionen und poetische Äußerungen.

 

Das Kornhäuschen zieht mit der Ausstellung eine Verbindung zu der in der Kunsthalle Aschaffenburg zeitgleich stattfindenden Ausstellung "Die Malweiber von Paris – Deutsche Künstlerinnen im Aufbruch". Während in der Kunsthalle Arbeiten von Künstlerinnen einer Generation gezeigt werden, die Anfang des 20.Jahrhunderts Kunst studierten, zeigt das Kornhäuschen Werke von vier Künstlerinnen, die über drei Generationen im 20. und 21. Jahrhundert aktiv waren bzw. sind. 

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